Thema der Woche: Unsere Psyche und Bewußtsein

Körper, Seele und Geist sind bei der ganzheitlichen Suche nach Krankheitsursachen die drei Ebenen, die untrennbar miteinander verflochten sind und sich auch gegenseitig direkt beeinflussen. Jede Ebene kann die anderen beiden Ebenen direkt „antriggern“.

 

Gedanken beeinflussen über die mentale Ebene unser Gefühlsempfinden – was zur Ausschüttung entsprechender Hormone führt – und so wiederum Einfluß auf unser Körperempfinden nimmt. Andererseits können Emotionen z.B. über Glücksgefühle zu einer positiven bewußten Wahrnehmung von Personen oder Situationen führen und der Körper folgt wiederum mit einer entsprechenden Hormonausschüttung wie z.B. durch die Ausschüttung des sog. Glückshormons Oxytoxin oder im Gegensatz dazu mit einer Adrenalinausschüttung bei negativen oder bedrohlichen Situationen.

 

Aber auch über körperliche Aktivitäten können sowohl die Psyche als auch das Bewußtsein (Geist-Ebene) beeinflußt werden; bekannt ist das Beispiel von Langstreckenläufern, bei denen es zur Ausschüttung von Endorphinen kommen kann mit entsprechend ausgelösten Glücksgefühlen und positiven geistigen (mentalen) Empfindungsreaktionen.

 

Die gegenseitige Beeinflussung der Geist-Seele-Körper-Ebenen erfolgt allerdings nicht nur im positiven, sondern leider auch im negativen Sinn - ausgelöst sowohl extern durch andere Personen und Situationen, oft aber auch intern durch eigene Gedanken (Kopfkino, Grübeleien), negative Erfahrungen aus der Vergangenheit und entsprechenden Gedanken- und Gefühlsmustern, die oftmals gewohnheitsmäßig und spontan auftauchen.

 

Daraus ergibt sich ein dreidimensionales Geflecht aus den

  •  drei Ebenen (Körper-Seele-Geist),

  •  positive – negative Beeinflussung und

  •  externe bzw. interne Auslöser.

 

Man kann den Eindruck haben, daß zwischen diesen Kategorien eigentlich immer eine Dynamik aktiv ist, die letztlich eine positive oder negative Wirkung auf uns ausübt. Die Wirkung zeigt sich immer entweder positiv (aufbauend) oder negativ (destruktiv) - entweder geht die Stimmung nach oben oder nach unten - eine permanente Spiralbewegung.

 

Wie können wir unsere Gedanken- und Gefühlswelt beeinflussen?

 

1.  Bewußtes Wahrnehmen

Indem wir bewußter wahrnehmen, was in uns und um uns herum geschieht, darüber reflektieren und für uns entscheiden, was und wie weit wir die Dinge an uns heranlassen. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob wir eine persönliche „Sicherheitszone“ um uns herum haben - oder eine Art "Frühwarnsystem", mit dessen Hilfe wir bereits möglichst frühzeitig erkennen können, ob "Gefahr im Anmarsch" ist bzw. "Gewitterwolken" heraufziehen? Lassen wir uns nicht auch manchmal zu leicht von anderen "herunterziehen"? Manchmal hat man auch den Eindruck, daß Andere meinen, wenn sie jemanden "niedermachen", dann würden sie selbst größer erscheinen??? Solche "Spielchen" muß man ja nicht unbedingt mitmachen, oder???

 

Aber: auch dazu gehören immer Zwei! Einer der "das Spielchen spielt" und ein anderer, der es sich gefallen läßt!? Und wie war das noch mal mit der "Opferrolle"?

 

Und noch ein weiteres unter Erwachsenen beliebtes "Spielchen" heißt: "Anderen ein schlechtes Gewissen einreden" (wollen)!

 

 

Das alles trägt zu einem verminderten Selbstwertgefühl bei; man fühlt sich minderwertig, vierliert die Selbstachtung und Selbstbewußsein - was wiederum den Körper und (biochemisch nachweisbar) das eigene Immunsystem schwächt und die Krankheitsanfälligkeit erhöht.

 

2. Enttäuschungen

Sie können z.B. dadurch vermieden werden, daß wir z.B. unsere eigene Erwartungshaltung Anderen oder uns selbst gegenüber reduzieren (im schlimmsten Falle auf 0 setzen!). Übersteigt unsere Erwartungshaltung an jemand Bestimmten das, was der Andere zu erbringen vermag, so führt das bei uns zur Enttäuschungsreaktion. Aber: unsere Erwartungshaltung haben wir SELBST (!) gesetzt - also die Meßlatte an den Anderen vielleicht zu hoch angesetzt - also liegt es auch in UNSERER Hand, die "Meßlatte" wieder herunter zu setzen. Das Gleiche gilt natürlich auch für das Setzen eigener (realistischer) Ziele.

 

Übersteigt nämlich andererseits das, was der Andere uns gegenüber zu erbringen vermag, unsere Erwartung, führt das bei uns zu positiven Reaktionen - also zu einer freudigen Überraschung und damit zu einem Glücksgefühl.

 

                                           >>>>>>>>> WIR HABEN DIE WAHL! <<<<<<<<<

 

3. Innere Balance, Ruhe, Ausgeglichenheit

Die dargestellten Ebenen und ihre organischen Reaktionsebenen (Hormon-, Nerven-, Herz-Kreislauf- und Immunsystem) kann man sich als ein Orchester vorstellen, das sich aus verschiedenen Instrumentengruppen zusammensetzt (Blasinstrumente, Geigen, Schlagzeug bzw. Percussion usw.). Ein Musikstück klingt erst dann gut, wenn alle Musikinstrumente gut gestimmt sind, ALLE Spieler zusammen beginnen, das gleiche Musikstück in der gleichen Tonart spielen und niemand falsch spielt!

 

Und was braucht ein Orchester, damit das alles klappt? Richtig! Einen DIRIGENTEN! Und wer übernimmt bei UNS diese Funktion des richtigen Zusammenspiels unserer körperlich-seelisch-geistigen Aspekte? Wer ordnet, organisiert und koordiniert die verschiedenen Aspekte und ihre Wechselwirkungen? In der Sprache der sog. Herzratenvariabilität (HRV) nennt man das z.B. Kohärenz (innere Balance, Ausgeglichenheit, in der eigenen Mitte sein).

 

An der Stärkung des sog. Inneren Dirigenten kann man mit Hilfe von geeigneten Entspannungstechniken (z.B. Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Yoga, Tai Chi, Meditation, Hypnose u.a.) arbeiten.
 

Weil sich praktisch alles auf das vegetative Nervensystem und damit auf die Herzfrequenz auswirkt, hat das gemeinnützige US-Forschungszentrum HeartMath-Institut (IHM)/ USA in jahrelanger Forschung ein computergestützes Analyse- und Trainingsprogramm (die HRV-HerzIntelligenz-Methode) entwickelt, das die körpereigene Streßreaktion vor und nach speziellen Übungen in einer Kurvengrafik darstellt und dadurch meßbar macht.

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