Das Thema der Woche: Müdigkeit

 

Sich müde, schlaff und antriebslos - einfach „energielos“ zu fühlen, kennt jeder – mehr oder weniger. Aber WAS kann aus ganzheitlicher Sicht uns die Energie rauben?

 

Vielleicht haben wir von vornherein zu wenig Energie-Reserven, die zu schnell verbraucht sind? Für die Energieproduktion benötigen die Mitochondrien (unsere „Kraftwerke“ in den Zellen) u.a. viel Sauerstoff (O2), dessen Transport jedoch auf dem Weg von der Lunge bis zum Zielort (Mitochondrien) durch folgende Faktoren gestört sein kann.

 

Körperliche Aspekte

Atmen wir genügend Luftvolumen (nur ca. 4 % davon gehen als O2 ins Blut über)? Funktioniert die O2-Übertragung in den Lungenbläschen (Alveolen) von der Lunge ins Blut? Können die für den O2-Transport zuständigen roten Blutkörperchen (Erythrozyten) ausreichend O2 aufnehmen (oder sind sie z.B. zu klein oder als sog. Geldrollen verklumpt)? Wird genügend O2 von den kleinsten Blutgefäßchen (Kapillare) ins Bindegewebe (Matrix) übergeben? Ist der Transportweg von den Kapillaren bis zur Zelle durch Ablagerungen (Stoffwechselabfall, Zellreste, Säurekristalle uvm.) erschwert? Sind Rezeptoren am Zelleingang z.B. durch Schwermetalle blockiert? Sind die Zellen von Bakterien, Parasiten etc. befallen, die sich für den eigenen Stoffwechsel ebenfalls am ankommenden O2 bedienen? Der O2-REST kann dann schließlich zu den Mitochondrien gelangen, die u.a. den Energiestoff ATP als Verbrennungsprozeß erzeugen. Dann muß das ATP aber noch von den Zellen ins Bindegewebe und weiter in den venösen Blutkreislauf für die Verteilung im Körper transportiert werden – und auch auf diesem Weg lauern Gefahren.

 

Psychische und mentale Aspekte

Aber auch psychische und mentale Faktoren spielen eine nicht unwichtige Rolle! Wie fühlen wir uns? Auch Ärger, Streß, Gedanken der Unzufriedenheit (mit sich selbst und anderen), Kindheitstraumata, Trauer, zu hohe und/oder unerfüllte Erwartungen, Leistungsdruck und vieles anderes, was sich in unserem sog. „seelischen Rucksack“ befindet, raubt uns Energie. Und nicht zuletzt auch das Grübeln, Zweifeln, negatives Denken und Glaubenssätze und vieles mehr – also unser sog. „Kopfkino“ – ist eine nicht zu unterschätzende Mitursache für Energiemangel.

 

Stellt sich also auch die Frage: Wie kann ich die ATP-Produktion verbessern? Und so sind wir wieder bei den leider „leidigen“ Themen der ausreichenden Bewegung – Ernährung – Trinkverhalten. Und daß wir auf dem abendlichen Sofa keine großen Energiereserven aufbauen können, erscheint einleuchtend, oder?

 

Therapeutische Möglichkeiten

Je nach Ursachenebene (physisch – psychisch – mental) gibt es unabhängig von den bereits genannten Aspekten (energiereiche Ernährung – Trinken – Bewegung - Schlaf) eine ganze Reihe an weiteren Möglichkeiten zur Verbesserung der Energiereserven wie z.B. bewußtes Atemtraining zur Verbesserung der O2-Versorgung, Sicherstellung der Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und Enzymen etc., Erlernen von Entspannungstechniken zum Streßabbau (AT/Autogenes Training, PMR/Progressive Muskelrelaxation nach Jakobson, Yoga, Thai Chi, Meditation usw.), Spaziergänge im Wald und auch Gartenarbeit wirken auf allen Ebenen - u.v.m.

 

Meine Empfehlung: Einfach beginnen – und das Körpergefühl wird es Ihnen danken! Denn: Jede noch so große Reise beginnt mit dem ersten Schritt! Also: AUF GEHT´S! 👍

Naturheilpraxis

Herbert Weiss

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